Aktuell

Stelle für Jesidische Angelegenheiten 18

Unsere Genozid-Gedenk-Kampagne am 03. August 2018

Liebe Mitglieder, liebe Freunde, liebe Unterstützer, auf diesem Wege wollen wir, der Vorstand der „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“, uns herzlich für Eure Unterstützung und für die enorme Resonanz, die unsere bisherige Arbeit erhält, bedanken. Ohne Euch hätten wir unsere Aufmerksamkeitskampagne zum Gedenken an den Genozid an den Êzîden am 03.08. nicht zum Erfolg führen können.

Stelle für Jesidische Angelegenheiten im Sharya-Camp

Duhok – An zwei Tagen haben wir im Sharia-Camp Lebensmittelrationen (bestehend aus Reis, Öl, Zucker, Seife u.m.) und Gasflaschen an die Bedürftigsten verteilt. Bei 40°C wird jede Hilfe dankend angenommen. Unsere vor Ort geleistete Hilfe ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es wird deutlich, dass Hilfe vor Ort nötiger denn je

Tobias Huch

Pressemitteilung: Nominierung von Tobias Huch für den „Ring für Menschlichkeit“

Liebe Leserin, Lieber Leser, Liebes Mitglied,   heute vor drei Jahren, am 03. August 2014, wurde in Şingal – der Heimat der Eziden im Nordirak – ein Genozid verübt: Unter den Augen der Weltgemeinschaft und verlassen von jenen, die für ihren Schutz hätten aufkommen müssen, wurden sie zum Opfer der Terror-Organisation ISIS. Tausende Unschuldige wurden

Nach Shingal verlegte sunnitische Peschmerga (ÊzÎdîPress/Matthew Barber)

Tote und verletzte Jesiden bei Demonstration in Shingal

Das Ministerium für Inneres der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak hat bekanntgegeben, dass die Arbeiterpartei Kurdistans, die PKK, heute aktiv versucht habe, mit Verlegung zusätzlicher Kämpfer aus Syrien nach Shingal (arab. Sinjar) „Chaos“ zu stiften. In der Erklärung des Innenministeriums wird betont, dass nur die PKK für die Tumulte verantwortlich sei. Dabei wird mit keinem

Jesiden in Shingal gegen ISIS

Eskalation in Khanesor: Ein Vorgeschmack auf den Krieg nach dem Krieg

Am 03.März kam es im Norden Shingals (arab. Sinjar), in Khanesor, zu mehrstündigen und heftigen Gefechten zwischen jesidischen Yekîneyên Berxwedana Şingal (YBŞ) und sogenannten Rojava-Peschmerga, die von der Regierung der Autonomen Region Kurdistan befehligt werden. Was von der Weltöffentlichkeit nur einer Randnotiz würdig zu sein scheint, kennzeichnet die Zeit nach der Vertreibung der Terror-Miliz Islamischer

Standbild

Der Welt mitteilen, was den Êzîden widerfährt

Nach der Katastrophe vom 03. August 2014 ist es wichtig gewesen, der europäischen, besonders aber der deutschen Öffentlichkeit mitzuteilen, was unschuldigen Menschen – Kindern, Frauen, alten und gebrechlichen Männern – in Shingal im Norden des Irak zugestoßen ist. Weil diesen verwehrt war, ihre Stimme zu erheben, müssen jene in Freiheit umso stärker nach Recht und